Drei Jahre Bildungsportal Thüringen Online
Pressekonferenz anlässlich "Drei Jahre Bildungsportal Thüringen Online" mit dem Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel
Erfurt, den 8. Juni 2005
Im Juni 2002 wurde das Bildungsportal online geschaltet - nun können die Förderer und Mitarbeiter des Portals bereits auf drei erfolgreiche Jahre im Netz zurück blicken. Anlässlich des Jubiläums fand am Mittwoch, dem 8. Juni 2005, in den Räumlichkeiten des Portals in Erfurt eine Pressekonferenz mit dem Thüringer Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel statt.
Zu Beginn der Konferenz gab Projektleiter Dr. Heinz-Dietrich Wuttke einen Überblick über die Technologie und die Leistungen des Portals. Zu diesen zählten neben der Übersicht zu eLearning-Angeboten die Vermittlung und Vermarktung wissenschaftlicher Weiterbildungsangebote sowie der Aufbau eines Bildungs-Netzwerkes und die Initiierung von Verbundprojekten. Dies sei sowohl für die Hochschulen, als auch für die Bildungs-Infrastruktur des gesamten Freistaates von Vorteil. Das angestrebte Geschäftsmodell eines durch das Kultusministerium sowie der Hochschulen getragenen Vereins trüge diesem Sachverhalt Rechnung, so Wuttke.
Kultusminister Goebel zeigte sich zufrieden angesichts des derzeitigen Entwicklungsstandes des Bildungsportals. "Dem Bildungsportal Thüringen ist es gelungen, einen vollständigen Überblick über die wissenschaftlichen Weiterbildungsangebote der Thüringer Hochschulen zu geben", lobte er besonders den Aspekt der Kooperation mit allen neun Hochschulen des Freistaates. Auch die Funktionalität der Internetplattform bei der Suche nach Weiterbildungsangeboten hob Goebel hervor: "Das Bildungsportal ist kundenfreundlich, schnell und zielgerichtet".
Die Zukunft des Bildungsportals im Blick, appellierte der Minister an die Hochschulen, ab nächstem Sommer ihren finanziellen Beitrag zum Bildungsportal zu leisten. Denn in einem Jahr läuft die ausschließliche finanzielle Förderung durch das Kultusministerium aus. Goebel betonte, dass Weiterbildung ein eigenes, zusätzliches Geschäftsfeld für die Hochschulen werden solle. Dabei verwies er auf das Thüringer Hochschulgesetz von 2002 als Grundlage für finanzielle Einnahmen der Hochschulen in diesem Bereich. Dem Bildungsportal werde in diesem Rahmen eine entscheidende Rolle zukommen: "Das Bildungsportal ist ein Vorzeige-Marketinginstrument, dass es ermöglicht, nicht nur Angebote zu platzieren, sondern auch die Marktlage zu erforschen". Denkbar sei auch die Erweiterung der Angebotspalette des Portals über die klassische akademische Weiterbildung hinaus, wie beispielsweise Kooperationen mit Berufsakademien und Volkshochschulen.
Zum Ende seiner Erklärung kündigte Minister Goebel an, dass er sich schon auf die Feierlichkeiten zum fünfjährigen Online-Bestehen des Portals freue, sowie auf die bis dahin entwickelten Antworten und Lösungen auf derzeit noch offene Fragen.
Information zum Bildungsportal:
Das Bildungsportal ist ein vom Thüringer Kultusministerium gefördertes Projekt mit der Aufgabe,
Weiterbildungsangebote der Thüringer Hochschulen und deren Angebote im Bereich des
eLearning zu bündeln und an Bildungsinteressierte zu vermitteln. Es arbeitet mit allen neun
Hochschulen des Freistaates zusammen. Das Bildungsportal fungiert dabei als reiner
"Bildungsbroker", für die Weiterbildungsinhalte im Portal sind alleine die Hochschulen
verantwortlich. Die klare Struktur des Portals und die hohe Aktualität seiner Inhalte sind
Voraussetzungen dafür, dass dort neueste wissenschaftliche Weiterbildungsangebote auf
einfache Weise abgerufen werden können. Somit fungiert das Portal als zentrale
Informationsquelle für Interessenten an qualitativer wissenschaftlicher Weiterbildung in
Thüringen.
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