Sozial- und gemeindepsychiatrische Zusatzqualifikation in Thüringen
Die Weiterbildung vermittelt im Rahmen von insgesamt
9 Modulen die folgenden Inhalte:
- Psychiatrie in der Gesellschaft (Geschichte, aktuelle Situation und Zukunft psychiatrischer Versorgung in der Gemeinde)
- Versorgungsstrukturen in der Gemeinde (Individuelle Hilfen als Basis von Planung, Case-Management, Kooperation und Zusammenarbeit, Sichern trialogischer Strukturen, Qualitätsentwicklung in den Angeboten, Steuerungsmöglichkeiten durch die Kommune)
- Individuelle Hilfeplanung
- Psychische Störungen (Krankheitsbilder, Verlauf, Therapeutische Möglichkeiten, Medikamente)
- Trialogische Begleitung von Menschen mit psychischen Störungen (Wahrnehmung und Empathie, Organisation des Lebens durch, mit und für Menschen mit psychischen Störungen - z.B. Biografiearbeit, Empowerment, NutzerInnen-Sicht, Arbeit mit Angehörigen, Konflikte und -lösungsmöglichkeiten, Nähe und Distanz, Gewalt und Aggression, Stigmatisierung; Psychohygiene)
- Menschen mit psychischen Störungen im Kontext Recht (relevante Rechtsbereiche, wie z.B. Sozialrecht, Betreuungsrecht, PsychKG)
Jedes Modul ist in Präsenz- und Selbstlernphase gegliedert. Die Selbstlernphasen werden durch die Arbeit auf einer Lernplattform unterstützt.
Zum Kurs gehört außerdem ein Praxisprojekt bzw. ein Praktikum.
