Im Mittelpunkt steht die Veränderung von Kunst und Literatur durch die neuen Medien. Diese wirken sich einerseits auf die traditionellen Begrifflichkeiten und Kategorien, mit denen Kunst und Literatur bisher von den Wissenschaften behandelt wurden, aus und verlangen nach neuen Beschreibungs- und Analysemethoden.
Andererseits aber stehen computer- und netzbasierte Kunst und Literatur auch paradigmatisch für generelle, durch den Medienwechsel ausgelöste gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen, da sie selbstreflexiv die Grenzen und Möglichkeiten der neuen Medien erforschen. Auf diese Weise machen sie Veränderungsprozesse bewusst und entwickeln medienadäquate Visionen. 