Die Tätigkeit als Mediator/in, insbesondere in wirtschaftlichen Bereichen, ist sehr komplex. Sie erfordert:
- ein hohes Maß an Integrität, Reflexions- und Konfliktfähigkeit sowie Vertrauenswürdigkeit;
- eine Haltung, die den Zielen und Grundwerten der Mediation entspricht;
- eigene Macht- und Wirkungsansprüche zugunsten der Selbstverantwortung der Beteiligten zurückzustellen und
- die Orientierung an den Richtlinien und Qualitätsstandards des BMWA.
Die Verknüpfung der verschiedenen Fachrichtungen soll die Vielseitigkeit der Ausbildung gewährleisten. Neben den theoretischen, wissenschaftlichen und methodischen Grundlagen legt der Studienkurs deshalb besonderen Wert auf die persönliche Entwicklung der Studierenden. Daneben soll der Studienkurs im Einklang von Theorie und Praxis dazu befähigen, selbständig Mediationsverfahren zu organisieren und zu leiten.
Folgende Lernziele stehen im Mittelpunkt des Studienkurses:
- die Entwicklung der Fähigkeit, Konflikte zu erkennen, zu analysieren und deren Klärung sinnvoll zu strukturieren;
- die Schaffung des eigenen Selbstverständnisses als Mediator/in;
- die Umsetzung der Prinzipien der Mediation;
- die situativ angemessene Anwendung der Methoden der Mediation und
- die organisatorische Implementation von Mediation.
