Studiengang Werkstoffwissenschaft - Weimar

Werkstoffwissenschaft (BauWerkstoffe) ist eine material-orientierte universitäre Ingenieurausbildung. Verbundstudium mit Jena (Materialwissenschaft) und Ilmenau (Werkstofftechnik).

Berufsbild
Werkstoffwissenschaftler werden in der Entwicklung, Herstellung und Produktion von Werkstoffen benötigt.
Neue Entwicklungen in der Technik setzen die Verfügbarkeit von Werkstoffen mit erweiterten und verbesserten Eigenschaften voraus. Diese Entwicklungen unterliegen dabei stets technischen, ökonomischen aber auch ökologischen Zwängen.
Steigende Anforderungen in den Bereichen des Umweltschutzes, des Recyclings, der Sanierung und der Nutzung von Reststoffen, und zwar nicht nur bei der Baustoffproduktion, erweitern das Feld der Werkstoffwissenschaften täglich.
Das erfordert breit und universitär ausgebildete Ingenieure, die Schnittstellen in Unternehmen, Instituten und Planungsbüros besetzen.
Neue multifunktionale Materialien und maßgeschneiderte Werkstoffe nehmen heute wie auch zukünftig eine Schlüsserolle bei der Entwicklung neuer Technologien ein.

Ausbildungsziel
Ziel des Studiums ist gegenwärtig die Ausbildung zum Diplomingenieur für Werkstoffwissenschaften. In Kürze werden im Rahmen des Bolognaprozesses auch der Bachelor of Science und Master of Science für Werkstoffwissenschaften angeboten.
Ein Wechsel innerhalb des Diplom-Studiums in ein Bachelor-Studium ist möglich.
Im Studium werden die für die Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse und die Zusammenhänge des Faches so vermittelt, dass der Absolvent die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse im Berufsleben anzuwenden.
Der Studiengang wird gemeinsam von den drei Thüringer Universitäten in Weimar, Jena und Ilmenau getragen.
Die Ausbildung in Weimar beinhaltet die Fachgebiete Werkstoffe/Baustoffe, Sanierung,  Verfahrenstechnik sowie das Recycling von Werk- und Baustoffen.



Studiengang Werkstoffwissenschaft - Weimar