Das Ziel der Weiterbildung besteht darin, arbeitslose Ingenieure und Naturwissenschaftler durch ein innovatives und praxisnahes Lehrangebot auf die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten im Bereich der optischen Technologien vorzubereiten. Die Teilnehmenden sollen das notwendige Fachwissen, die überfachflichen Qualifikationen und die notwendigen Kontakte erwerben, die einen Wiedereinstieg in den 1. Arbeitsmarkt ermöglichen.
Die ,Studienergänzung optische Technologien-Ü dient der gezielten Qualifizierung von Ingenieurinnen und Ingenieuren und leistet damit einen Beitrag, dem Fachkräftemangel entge-genzuwirken. Ziel der Maßnahme ist es, durch ein praxisnahes Lehrangebot auf die vielfälti-gen Aufgaben und Tätigkeiten im Bereich optische Technologien vorzubereiten.
Die 13-monatige Studienergänzung soll an den Vorkenntnissen der Teilnehmenden anknüpfen und diese um das aktuelle Fachwissen ergänzen, so dass ein erfolgreicher Berufseinstieg z.B. in den Bereichen: Medizintechnik, technische Physik, Optoelektronik, Fertigungstechnik etc. möglich wird. Aufgrund des unterschiedlichen Vorwissens der Teilnehmenden und der verschiedenen Zielrichtungen sollen Wahlmöglichkeiten gegeben werden um so individuelle Schwerpunkte setzen zu können (z.B. durch Wahlpflichtfächer und Projektarbei-ten). Am Ende der Maßnahme sollen die Teilnehmenden über das notwendige Fachwissen, die überfachlichen Qualifikationen und die Kontakte verfügen, die einen Wiedereinstieg in den 1. Arbeitsmarkt ermöglichen.
Die Fortbildung richtet sich an bis zu 20-25 Personen, die ein -"teilweise jahrelang zurück-liegendes einschlägiges Hochschulstudium abgeschlossen haben. In der Regel verfügen sie außerdem über qualifizierte Berufserfahrungen in einem der Berufsfelder der Elektrotechnik oder Optotechnik.
Folgende Teilnehmervoraussetzungen müssen erfüllt sein:
- Nachweis eines abgeschlossenen ingenieurwissenschaftlichen Hochschulstudiums z. B. der Feinwerktechnik, des Maschinenbaus oder der Elektrotechnik oder eines vergleichbaren abgeschlossenen mathematisch-naturwissenschaftlichen Hochschulstudiums z. B. der Physik - Ausreichende Deutschkenntnisse (für zugewanderte Akademiker)
- Bestehen eines Auswahlseminars (am 06.09.2006 in Jena) - Verpflichtung zu bundesweiter Mobilität nach Beendigung der Weiterbildung
Die zu erbringenden Unterrichtsleistungen gliedern sich wie folgt:
Bei zehn Monaten (gerechnet mit durchschnittlich 4 Wochen) Unterricht am Studienort mit durchschnittlich mindestens 30 Unterrichtsstunden pro Woche sind in dieser Zeit 1200 Unterrichtstunden pro Teilnehmenden zu erbringen. Ausgehend von dieser Unterrichtsstundenzahl soll folgende Stundenverteilung erfolgen (mit Begründung kann von den Vorgaben abgewichen werden):
- 30 U-Std. Einführungswoche
- 80 U-Std. betriebswirtschaftliche Fächer Projektmanagement, Einführung in Produktions- und Kostentheorie, Grundlagen des Controllings, etc.
- 80 U-Std. Deutsch + 40 U-Std. Englisch (für zugewanderte Akademiker/innen)
berufsbezogenes Sprach-/Kommunikationstraining,
Grammatik, Umgang mit und Erstel-lung von Texten oder 120 U-Std. Englisch (für hiesige arbeitslose Akademiker/innen)
- 100 U-Std. (davon 60 U-Std. in Kleingruppen)
Kommunikations- und Bewerbungs-training Vorbereitung des Bewerbungsprozesses (Bewerbungsstrategien, Bewerbungsunterla-gen, Stellensuche) und des Vorstellungsgesprächs (Rollenspiel), Gesprächsführung, Präsentationstechniken, Verhalten im Betrieb, Teamtraining ...
- mindestens 2 - 3 Exkursionen zu Fachmessen oder Betrieben
In allen relevanten Fächern sind Klausuren zu schreiben. Von allen Teilnehmenden sind außerdem Projektarbeiten zu verfassen und über das Praktikum ein Bericht anzufertigen
Der Nachweis über die erbrachten Leistungen während der gesamten Studienergänzung erfolgt in Form eines Zertifikates der Fachhochschule Jena mit Notenübersicht.
