Setzen Sie sich einmal "bildlich gesprochen" auf einen Kundenauftrag und begleiten Sie diesen vom Anfang bis zum Ende auf seinem Weg durch die Unternehmung. Sie werden feststellen, wie oft er aufgrund von fehlenden Informationen liegen bleibt, welche Irrwege er zum Teil durchläuft, wie oft er zur Nachbearbeitung aufgrund mangelnder Qualität wieder zu vorgelagerten Prozessschritten zurückzuführen ist und welche Ressourcenverschwendung insbesondere in den indirekten Bereichen dadurch ausgelöst wird.
Eine Vielzahl an Prozessen ist ineffizient, zumeist aufgrund eines ungerechtfertigt hohen Mittelaufwands und zu hohem Zeitverbrauch. Wieder andere sind überhaupt nicht notwendig und dienen nur der individuellen Machtbefriedigung einzelner. Den meisten Prozessen aber fehlt der direkte Bezug zum Markt und genau dies ist entscheidend für den Wert ihrer Unternehmung. Marktgetriebene Prozesse zu erkennen und so auszugestalten, dass sie die Profitabilität und Produktivität ihrer Organisation steigern, ist die primäre Zielsetzung des Business Process Management.
Dazu haben wir ein Weiterbildungsstudium entwickelt, welches insbesondere technisch ausgebildeten Mitarbeitern die Möglichkeit eröffnen soll, sich die modernen Fähigkeiten des Prozess Managements anzueignen. Wer dieses Zertifikatsstudium zum/zur Business Process Manager/in (FH) erfolgreich durchläuft, erwirbt die notwendige Fach- und Organisationskompetenz, um wertbeitragende Prozesse zu erkennen, sie zu planen und ihre Realisierung mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zu verwirklichen.
Das berufsbegleitende Studium vermittelt folgende Studieninhalte:
Total Value Management
Operations Management
Lean Management
Soft Skills
Supply Chain Management
Informationsmanagement
Qualitätsmethoden und -managementsysteme
Six Sigma
Für die Aufnahme zum weiterbildenden Studium zum/r Business Process Manager/in (FH) gelten folgende Zulassungsvoraussetzungen:
Nachweis
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des Abschlusses eines Hochschulstudiums oder eines vergleichbaren Studiums an einer Berufsakademie (BA), sowie einer mindestens einjährigen Berufspraxis oder
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der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschul- oder Fachhochschulreife oder eines vergleichbaren Abschlusses, sowie einer abgeschlossenen Berufsausbildung in einem anerkannten, für die Weiterbildung förderlichen Beruf und einer mindestens zweijährigen, für die Weiterbildung förderlichen Berufspraxis oder
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eines Realschulabschlusses und einer abgeschlossenen Berufsausbildung in einem anerkannten, für die Weiterbildung förderlichen Beruf sowie einer mindestens vierjährigen, für die Weiterbildung förderlichen Berufspraxis.
