Theorie und Praxis der berührungsfreien Temperaturmessung

Theorie und Praxis der berührungsfreien Temperaturmessung

Die Temperaturmessung spielt in sehr vielen Gebieten der Technik eine große Rolle. Aussagen zur Temperatur an bestimmten Messpunkten oder auch über die gesamte Oberfläche hinweg, geben Aufschluss über den Energieverbrauch (Wärmeabstrahlungsverluste von Gebäuden) oder die Güte der Wärmeisolation (fehlerhafte Schamott-Ausmauerung in technischen Anlagen), Energieverluste und Defekte in Energietransportsystemen (beispielsweise Ableitverluste an Hochspannungsisolatoren, Übergangswiderstände an strom-leitenden Verbindungen,....), den Zustand von technischen Systemen an wichtigen Kontrollpunkten, beispielsweise in der vorbeugenden Instandhaltung technischer Anlagen, um sich langsam anbahnende Schäden frühzeitig zu erkennen und dadurch von vorne herein keine hohen Reparaturkosten entstehen zu lassen. Die Temperaturverteilung an sich bewegenden oder rotierenden Objekten (wo mit berührenden Methoden kaum Messmöglichkeiten bestehen, wie an Walzen. Bei solchen komplizierten Messverfahren erhält man teilweise Ergebnisse in Bild-form, es bleiben aber vielfach Fragen nach Messfehlern und dessen Minimierung sowie Fragen zur richtigen Interpretation. Gerade bei solchen Messverfahren können eine Reihe von Fehlern (offenkundige und versteckte Fehler) unbewusst begangen werden. Daher ist für den mit der Infrarot-Temperaturmessung beschäftigten Techniker eine gute theoretische Grundlage unerlässlich. Mit einem soliden theoretischen Fundament ist es leichter möglich, die komplexen IR-Temperaturmessgeräte fachgerecht anzuwenden und die Ergebnisse sachgerecht zu interpretieren.



Theorie und Praxis der berührungsfreien Temperaturmessung