Konflikte sind normal.
Konflikte zwischen (Geschäfts- oder Ehe-) Partnern und Gesellschaftern, zwischen Unternehmen, im Handel, zwischen Kollegen am Arbeitsplatz, ... kommen überall und alltäglich vor. Sie resultieren häufig aus unterschiedlichen Wahrnehmungen, Missverständnissen oder - oft nur vermeintlich - unterschiedlichen Interessen. Konflikte sind an sich nicht schädlich, sie können vielmehr auch Anlass zu positiver Veränderung und Innovation sein. Vielfach wissen die Betroffenen aber nicht, wie sie einen Konflikt (konstruktiv) lösen können.
Dispute Systems Design (DSD) geht hervor aus der Alternative Dispute Resolution (ADR) Bewegung. Dispute Systems Design bezieht sowohl das Design und die Implementierung einer Anzahl von Lösungsprozessen für Auseinandersetzungen, als auch die Fähigkeit für die Behandlung einer Reihe von Debatten auf einer proaktiven, antizipatorischen Grundlage mit ein. Es fügt eine Auswahl von Konfliktlösungsprozessen wie Verhandlung, Vermittlung und Schlichtung zusammen.
Der 3-tägige Workshop ist besonders für Unternehmen, Unternehmensberater privare und öffentliche Organisationen, Joint Ventures und Partnerschaften geeignet, die sich effizient und fair mit Konflikten und einer Reihe von kontinuierlichen Auseinandersetzungen beschäftigen müssen.
Der Workshop gliedert sich in folgende Teile:
Teil 1: Beschäftigt sich mit allgemein verwendeten Konfliktlösungsprozessen einschließlich Verhandlung, Vermittlung und Schlichtung. Diese Prozesse sind die Bausteine für Systeme der Konfliktlösung. Die möglichen Vor- und Nachteile dieser verschiedenen Prozesse werden betrachtet und überprüft.
Teil 2: Erörtert Theorie, Grundregeln und Praxis des Entwerfens von Konfliktlösungssystemen. Die einzelnen Punkte schließen die Ursache und Reichweite, sowie Ziele von Konfliktlösungssystemen ein. Stadien des Entwerfens und Einführens der Systeme werden ebenso besprochen.
Teil 3: Beschäftigt sich mit realistischen Systemen spezifischer Organisationen und in spezifischen Kontexten. Es werden Beispiele solcher Systeme in Partnerschaften des Beschäftigungs- und Baugewerbes und Systeme für die Lösung international gewerblicher Konflikte angesprochen. Besondere Aufmerksamkeit wird den Systemen, die durch UNICITRAL, die internationale Handelskammer und die Welthandelsorganisation benutzt werden, gewidmet. Anhand dieser Beispiele wird besondere Aufmerksamkeit auf das Entwerfen von Konfliktlösungsklauseln für die Einbeziehung in Verträgen gelegt.
Teil 4: Beschreibt besonders die Perspektiven. Neben dem Betrachten von Konfliktlösungsklauseln, wird in diesem Teil eine Reihe von kritischen Punkten zum Entwerfen von Konfliktsystemen besprochen. Mögliche Vorteile und Nachteile einer Annäherung an dieses System stehen im Mittelpunkt.
