Das Projekt will Potentiale und Hemmnisse bei der Kooperation von Hochschulen in der Weiterbildung untersuchen. Durch die praktische Erprobung möglicher Strukturen und Prozesse in aufeinander folgenden Testläufen will es Wege aufzeigen, die es den Hochschulen ermöglichen, ihre bestehenden Weiterbildungsangebote durch zusätzliche Angebote im Verbund zu ergänzen. Damit können sie ihren Handlungsspielraum im Bildungsmarkt vergrößern. Wertvolle Kompetenzen und Ressourcen werden gebündelt und hochschulübergreifend nutzbar gemacht. /konomisch attraktive Möglichkeiten der Zusammenarbeit erschließen sich.
Die beteiligten Hochschullehrer und Weiterbildungsverantwortlichen der Hochschulen bedienen und durchdringen mit ihren eigenen Angeboten einen größeren Markt. Sie erweitern ihre Produktpalette und erreichen größere und verschiedene Zielgruppen. Ihr individueller Verwaltungsaufwand verringert sich.
Für die Bildungskunden ergibt sich ein attraktives, bedarforientiertes und marktgerechtes Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen zu wettbewerbsfähigen Preisen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit der Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme ein Hochschulzertifikat oder ggf. einen Hochschulabschluss zu erwerben.
Bei der Zusammenarbeit orientieren wir uns an der Idee der co-opetition, wie sie bereits in namhaften Thüringer Wirtschafts- und Sozialverbänden erfolgreich umgesetzt wird (wie zum Beispiel beim Kompetenznetz OptoNet e.V.).
