Glossar


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Akademisch, akademischer Grad
Akademisch ist alles, was eine Hochschule betrifft oder was von dieser kommt. Erwerben kann man einen akademischen Grad (Abschluss), das akademische Viertel bezeichnet die Viertelstunde, die eine Vorlesung später als angegeben beginnt, wenn das Kürzel "c.t." (lat. cum tempore; "mit Zeit") im Vorlesungsverzeichnis steht.
Quelle: Wahrig Fremdwörterlexikon
Allgemeine Hochschulreife
Zugangsvoraussetzung, um an einer Hochschule studieren zu können, meist Abitur. Mit einem Fachabitur erlangt man eine fachgebundene Hochschulreife. Über den zweiten Bildungsweg kann die allg. Hochschulreife ebenfalls erlangt werden. Siehe http://www.thueringen.de/tkm/hauptseiten/schul.htm
Wie die allg. Hochschulreife erlangt werden kann, ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.
Alumni
Alumni
Ehemalige Absolventen einer Hochschule, Alumnibeauftragte oder -vereine organisieren den Kontakt unter den Ehemaligen. Insbesondere in den USA werden Alumninetzwerke gepflegt als Karrierenetzwerke.
Anmeldung
Meldet man sich zu einer Hochschulveranstaltung an, kann es sein, dass man zunächst noch keine verbindliche Anmeldungsbestätigung bekommt, sondern zunächst nur eine Vormerkung, etwa wenn es für eine Veranstaltung eine Mindestteilnehmerzahl gibt.
Assessment Center
Methode zur Beurteilung des Potenzials externer oder interner Bewerber um Führungspositionen eines Unternehmens. In ein- oder mehrtägigen Veranstaltungen werden vorher ausgewählte Bewerber bzw. Mitarbeiter aufgrund von Gruppendiskussionen, Rollenspielen oder Präsentationsübungen hinsichtlich ihres Durchsetzungsvermögens, ihrer Integrationsfähigkeit und Führungseignung u. a. getestet.
Quelle: www.wissen.de
Aufbaustudium
Postgraduales Studium, das sich meist einem bestimmten Thema widmet, das im grundständigen Studium nicht in der Tiefe behandelt wurde, z. B. Sonderpädagogik als Aufbaustudium für Lehramtsstudenten mit bestandener erster Staatsprüfung an der Uni Erfurt. Ergänzungsstudiengänge hingegen dauern in der Regel kürzer und vertiefen ein engeres Feld eines Fachgebiets.
Auswahlverfahren
Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen regelt das Auswahlverfahren, wer einen Studienplatz bekommt und wer nicht. Teil eines Auswahlverfahrens können ein Numerus Clausus oder eine Eignungsprüfung sein. Das Auswahlverfahren ist Teil der Studienordnung.

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B

Bachelor
Bachelor
Akademischer Titel, das Studium dauert in der Regel 6 Semester. Der Bachelor oder Bakkalaureus bezeichnet den ersten akademischen Abschluss, der an einer Hochschule erworben werden kann. Der Bachelor befähigt zu einem Master-Studium. Die Unterteilung in Bachelor und Master stammt aus den USA und Großbritannien und wird sukzessive in Deutschland eingeführt, um die deutschen Abschlüsse international besser vergleichbar zu machen. Ein Bachelor wird je nach Fachrichtung mit verschiedenen Zusätzen versehen: z. B. "B. A." (Bachelor of Arts) für Sprach- und Kulturwissenshaften, "B. Sc." (Bachelor of Science) für Naturwissenschaften.
Berufsakademie
Praxisorientierte und zugleich wissenschaftsnahe duale Ausbildung, in Thüringen getragen vom TMWFK und den Industrie und Handelskammern Erfurt, Gera und Suhl. Angeboten wird eine duale Ausbildung, die sowohl in einem Ausbildungsbetrieb als auch an der Berufsakademie stattfindet.
Quelle: www.ba-eisenach.de
berufsbegleitend
Ein berufsbegleitendes Studium kann neben einer Berufstätigkeit absolviert werden, z. B. abends, am Wochenende oder in längeren Studienphasen am Stück.
Berufsqualifizierender Abschluss
"Studiengänge führen in der Regel zu einem berufsqualifizierenden Abschluss" ( §13, Abs. 1 Thüringer Hochschulgesetz) Berufsqualifizierende Studiengänge vermitteln fachliche Eignung oder eine berufliche Einführung.
Quelle: www.thueringen.de/de/tkm/wissenschaft/thhsg/content.html

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C

Campus
campus
Das Gelände einer Hochschule. Von einer Campusuniversität spricht man dann, wenn alle Gebäude einer Hochschule sich auf einem Gelände befinden.
Curriculum, C.V.
curriculum vitae
Ein Curriculum beschreibt die Stationen eines Studiums. Das Curriculum des Master of Public Policy an der Uni Erfurt umfasst z. B. Analyse und Methodik, internationale Politik usw. Ein Curriculum Vitae (C. V., lat.) ist englisch für Lebenslauf.

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D

DaF
Deutsch als Fremdsprache
Diplom (Dipl.)
Akademischer Grad, es wird zwischen "Dipl. (FH)" und nur "Dipl." unterschieden, ohne den Zusatz "FH" wurde das Diplom an einer Universität erworben. Im englischen bedeutet "Diploma" nichts weiter als Teilnahmebescheinigung.
Direktstudium
Direktstudiengang
Synonym: Präsenzstudium, grundständiges Studium, Vollzeitstudium. Klassisches Studium an einer Hochschule vor Ort mit einem wöchentlichen Zeitaufwand von ca. 20 Semesterwochenstunden (SWS) oder mehr.
Doktorgrad (Dr.)
Akademischer Grad, der durch Promotion erworben wird. ( §29 Thüringer Hochschulgesetz) Inhaber eines Doktorgrades dürfen den Zusatz "Dr." im Namen führen. Die hierzu anzufertigende Doktorarbeit wird auch Dissertation genannt. Ein Doktor muss aber kein Arzt sein, wie man z. B. am Zusatz Dr. rer. pol. (Politikwissenschaft) oder Dr. rer. nat. (Naturwissenschaften) erkennen kann.
Dozent
Lehrender an einer Hochschule

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E

ECTS
European Credit Transfer System
Das ECTS ermöglicht die Anerkennung von erbrachten Studien- oder Prüfungsleistungen über den lokalen Studienstandort hinaus. 60 ECTS-Credits (dt. 60 ECTS-Leistungspunkte) sind das Pensum eines Regelstudienjahres, das entspricht ca. 30 ECTS-Credits pro Semester.
Eignungsprüfung, Eignungsfeststellung
Eignungsprüfungen werden abgehalten, um die besten Studienbewerber zu ermitteln. Sie können fachspezifisch sein oder allgemeiner Art. Synonym: Eignungsfeststellung
eLearning
Kurzform für Electronic Learning, Lernprogramme, die am Computer absolviert werden. eLearning gibt es in zwei Varianten: Das Lernprogramm befindet sich auf einem Datenträger (z.B. CD-Rom) oder der Nutzer lernt online, d.h. er wählt entsprechende Internet-Angebote an. (Quelle: www.wissen.de)
Ergänzungsstudium
s. Aufbaustudium
Evaluation
Auswertung, Beurteilung von Erfahrungen, durchgeführten Programmen u. ".
Quelle: www.wissen.de
Mehr Infos: www.degeval.de (Deutsche Gesellschaft für Evaluation e.V.)
Experiment
Methodisch angelegter Versuch zur Klärung von Vorgängen und Umständen, zur Bestätigung von Theorien sowie als Grundlage neuer Naturerkenntnisse. Ein Experiment kann auch Teil einer Lehrveranstaltung sein.

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F

Fachbereiche
Fachbereiche an Hochschulen repräsentieren ein Fach, das studiert werden kann oder bündeln mehrere verwandte Fächer. Meist sind Fachbereiche den Fakultäten untergeordnet.
Fachhochschule (FH)
University of Applied Sciences
Eine Fachhochschule zeichnet sich durch anwendungsbezogene Forschung und Lehre aus.
Fachhochschulreife
Zugangsvoraussetzung für ein Studium an einer Fachhochschule, meist nach der 12. Klasse.
Fachkompetenz
Fachkompetenz wird durch Tätigkeiten in speziellen Fachgebieten erworben. Oftmals sind Projekte oder Vorlesungen Basis und Ursprung der Kompetenzen.
Fachrichtung
Spezielle Abteilung, Zweig eines wissenschaftlichen Fachgebietes. (Z. B. Endokrinologie als medizinische Fachrichtung.)
Quelle: www.duden.de
Fakultät
Eine Gruppe zusammengehöriger Wissenschaften, z. B. Naturwissenschaften, entsprechend vereint eine Hochschulfakultät verwandte Wissenschaftsdisziplinen, z. B. die Physikalisch-Astronomische Fakultät an der FSU Jena.
Quelle: Wahrig Fremdwörterlexikon
Fernstudium
Ortsunabhängiges Studium an einer Fernuniversität
Fernuniversität
An einer Fernuniversität kann man ortsunabhängig und berufsbegleitend studieren. Prüfungen werden in Studienzentren absolviert, in Thüringen durch das Studienzentrum Erfurt (SZE) der Universität Jena in Kooperation mit der Fernuniversität Hagen.
FSU
Friedrich-Schiller-Universität Jena www.uni-jena.de

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G

Gasthörer
Gasthörer sind hochschulfremd und dürfen bestimmten Veranstaltungen auch ohne besondere Zugangsvoraussetzugen beiwohnen.
Grundständiges Studium
Ein grundständiges Studium führt zu einem ersten akademischen Abschluss. Voraussetzung hierzu ist die allg. Hochschulreife. Nach dem Abschluss eines grundständigen Studiums kann man ein postgraduales Studium beginnen.

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H

Habilitation
Verfahren zum Erlangen der Berechtigung, an einer Universität zu lehren (durch Verfassen einer wiss. Arbeit, der Habilitationsschrift). (Quelle: Wahrig Fremdwörterlexikon)
Hauptfach, Nebenfach
Das Fach, das hauptsächlich studiert wird. Klassischerweise besteht ein grundständiges Vollzeitstudium aus einem Hauptfach und zwei Nebenfächern, die beide zusammen in etwa den gleichen Zeitaufwand wie das Hauptfach erfordern.
Hausarbeit
Von Studenten selbständig angefertigte schriftliche Arbeit mit mehreren Seiten Umfang, die wissenschaftlichen Kriterien genügen muss.
HfM Weimar
Hochschule für Musik Weimar www.hfm-weimar.de
Hochschule
Fachhochschulen und Universitäten sind Hochschulen, darüber hinaus gibt es etwa spezielle Hochschulen für Musik oder Forstwirtschaft.
Hochschulreform
Die Bundesregierung hat mit dem Hochschulrahmengesetz die Möglichkeit eröffnet, die Autonomie der Hochschulen zu stärken. Mit der Einführung der international gleichwertigen Abschlüsse Bachelor und Master wird das Studienangebot den Herausforderungen der Zukunft gerecht. Die neuen Juniorprofessuren stärken die Selbständigkeit von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an der Hochschule. Und das Verbot von Studiengebühren für das Erststudium schafft Rechtssicherheit für alle Studierenden. Das BMBF wird die Modernisierung der Hochschulen weiter voranbringen.
Quelle: www.bmbf.de/de/655.php
Honorarprofessor, Honorarprofessur, Honorardozent
Professur (Prof. h. c. - lat. honoris causa) ehrenhalber um besondere Verdienste willen, die meist außerhalb einer Hochschule liegen, etwa politisches Engagement für eine Hochschule. Synonym: Honorardozent, Dozent ehrenhalber, der aber kein Professor sein muss.
HWP
Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP), gefördert vom Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

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I

IT
Informationstechnologie

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K

Kinderuniversität
Kindgerechte Veranstaltungen an Hochschulen aus verschiedenen Fachgebieten, um wissenschaftliche Neugier zu wecken. In Thüringen gibt es z. Zt. Kinderunis an der FSU Jena und der FH Erfurt.
Klausur
Prüfungsleistung, die Rahmenbedingungen sind vergleichbar einer Klassenarbeit in der Schule.
KMUs
Kleine und mittlere Unternehmen, meist Synonym für Mittelstand
Kolloquium
Wissenschaftliches Gespräch (besonders zu Lehrzwecken)
Quelle: Wahrig Fremdwörterlexikon
Konzertexamen
Abschluss an einer Musikhochschule, der als Zugangsvoraussetzung i.d.R. ein Diplom als Musiklehrer oder Orchestermusiker voraussetzt.
Konzertreife
Abschlussprüfung des postgradualen Studiengangs der Konzertreife bzw. Solistenreife, zu dem Absolventen von grundständigen Studiengängen an Musikhochschulen mit besonders hervorragenden Leistungen in der Künstlerischen Abschlussprüfung durch eine Aufnahmeprüfung zugelassen werden.
Quelle: www.bildungsserver.de
Korrepetition
Einübung, Einstudierung (von Gesangsstücken, Opernrollen) mit Klavierbegleitung.
Quelle: www.wissen.de
Einen Abschluss in Korrepetition kann man an der HfM Weimar erwerben.
Kosten
Neben möglichen Kursgebühren fallen bei akademischer Weiterbildung oft auch Semesterbeiträge an.

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L

lebenslanges Lernen
Lebenslanges Lernen umfasst Lernen aus persönlichen, sozialen und beruflichen Gründen. Es kann in den unterschiedlichsten Umgebungen erfolgen, d. h. innerhalb oder außerhalb der formalen Bildungssysteme. Lebenslanges Lernen zu fördern bedeutet, mehr in Menschen und ihr Wissen zu investieren, den Erwerb von Basisqualifikationen (einschließlich digitaler Kompetenz) zu unterstützen und den Weg für innovativere, flexiblere Formen des Lernens zu ebnen. Menschen aller Altersgruppen soll ein gleichberechtigter und ungehinderter Zugang zu hochwertigen Lernangeboten und einer Vielzahl von Lernerfahrungen in ganz Europa ermöglicht werden. Den Bildungssystemen kommt bei der Verwirklichung dieses Ziels eine entscheidende Rolle zu. (Quelle: TU Ilmenau)
Lizentiat, Lizenziat
Theologischer akademischer Grad, kann z. B. an der Universität Erfurt postgradual nach einem Diplom in Katholischer Theologie erworben werden.

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M

Magister
Akademischer Grad, erworben im Rahmen eines grundständigen Studiums. Ein Magister kann nur an einer Universität erworben werden. Der Magisteranwärter ist in der Wahl seiner Fächer frei, er muss lediglich zwei Hauptfächer oder ein Hauptfach und zwei Nebenfächer belegen.
Master
Master
Akademischer Grad, erworben im Rahmen eines Postgradualen Studiums (deutsch Magister), Dauer meist 3-4 Semester, es dient meist der Vertiefung erworbener Kenntnisse und der Spezialisierung. Voraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss oder ein vergleichbarer Abschluss. Die Unterteilung in Bachelor und Master stammt aus den USA und Großbritannien und wird sukzessive in Deutschland eingeführt, um die deutschen Abschlüsse international besser vergleichbar zu machen. S. auch Hochschulreform. Weitere Infos: Glossar der TU Ilmenau
Mensa
Kantine einer Hochschule
Modellstudiengang


Modulare Bildungsangebote
Modular aufgebaute Bildungsangebote bestehen aus mehreren Einheiten, die auch einzeln genutzt werden können, wenn etwa nur ein bestimmter Bereich der Elektrotechnik interessiert. Weitere Infos: Glossar der TU Ilmenau

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N

Neue Medien
Sammelbezeichnung für verschiedene Techniken im Bereich der Unterhaltungselektronik, der Datenverarbeitung und der Nachrichtentechnik sowie für Neuentwicklungen bei der Informationsspeicherung und -übertragung, im weiteren Sinne auch die neuen Formen der Massenkommunikation, insbesondere das Internet. (Quelle: www.wissen.de)
Numerus clausus (N.C.)
Die zahlenmäßig beschränkte Zulassung von Personen zu "mtern, Berufen, Studium zum Schutz vor Überfüllung. Seit den 1970er Jahren besteht an vielen Universitäten der Bundesrepublik Deutschland aufgrund steigender Studentenzahlen ein Numerus clausus für bestimmte Lehrfächer. (lat.: geschlossene Anzahl)
Quelle: www.wissen.de
Der N.C. richtet sich nach der Zahl der Studienbewerber. Je mehr Bewerber, desto höher der N. C.. Ausgedrückt wird der N. C. in einer Schulnote, die ein Bewerber mindestens (oder besser) als Abitursdurchschnittsnote haben muss, um für den durch N. C. zulassungs-beschränkten Studiengang zugelassen zu werden. Wer einen schlechteren Abitursdurchschnitt hat als der N. C., kann durch Wartesemester und/oder Eignungsprüfung doch noch zugelassen werden.

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O

Onlinephasen
Phase eines Bildungsangebots, während der über das Internet online gelernt, doziert und kommuniziert wird. Meist wechseln sich Online- und Präsenzphasen bei Bildungsangeboten mit Neuen Medien (z. B. elearning)

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P

Pflichtveranstaltung
Pflichtveranstaltungen müssen besucht werden und dessen Prüfungsleistungen erfolgreich erbracht werden, um ein Studium abschließen zu können
Postgraduales Studium
Studium, das sich an ein grundständiges Studium anschließt. Dies kann ein Aufbau-, Ergänzungs- oder Masterstudium sein. Voraussetzung ein akademischer Grad eines grundständigen Studiums.
Präsenzphasen
Im Gegensatz zu Onlinephasen Phasen eines Bildungsangebots, während der Anwesenheit am Hochschulort erforderlich ist.
Privatdozent (PD)
anders als ein Professor ein nicht beamteter Hochschullehrer
Quelle: Wahrig Fremdwörterlexikon
Professor, Professur
Lehrstuhlinhaber an einer Hochschule
Nähere Informationen im Thüringer Hochschulgesetz.
Promotion
Erlangung bzw. Verleihung der Doktorwürde (des Doktorgrades)
Quelle: Wahrig Fremdwörterlexikon
Prüfungsleistung
Eine Prüfungsleistung kann ein Referat, eine Klausur, eine Hausarbeit, eine künstlerische Arbeit, jede Art von Umsetzung des Gelernten sein. Prüfungsleistungen werden meist benotet und müssen mit 4,0 oder besser bewertet werden, damit man eine Veranstaltung bestanden hat. Die Vergabe von Scheinen oder ECTS (Leistungspunkte) ist an eine bestandene Prüfungsleistung gebunden.
Prüfungszeit
Eine Zeitspanne am Ende jeden Semesters, in der die Prüfungsleistungen erbracht werden, die physische Anwesenheit erfordern, also insbesondere Klausuren. Oft ist während der Prüfungszeit bereits vorlesungsfreie Zeit, um Räume für Klausuren zur Verfügung zu haben.

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Q

Qualitätssicherung, Qualitätsstandards
in der Weiterbildung
Um die Qualitätssicherung in der Weiterbildung kümmert sich z. B. die "Stiftung Bildungstest" oder das bundesweite Weiterbildungsnetzwerk www.iwwb.de. Der Wuppertaler Kreis e.V. (www.wkr-ev.de ), die Industrie-und Handwerkskammern mit ihrer Weiterbildungsdatenbank WIS (www.wis.ihk.de) setzen Qualitätsstandards in der Weiterbildung. Weitere Infos: Glossar der TU Ilmenau

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R

Referat
Vortrag, nur mündlich oder mit medialer Unterstützung, z. B. Powerpoint-Präsentation oder Film, Ton, etc. Typische Prüfungsleistung in Seminaren .
Regelschule
Besonderheit des Thüringer Schulsystems, die Regelschule umfasst die Klassen 5-10, also Haupt- und Realschule. Quelle: http://www.thueringen.de/tkm/hauptseiten/schul.htm
Regelstudienzeit
Zeitraum, ausgedrückt in Semestern , in dem ein Studium zum Abschluss gebracht werden soll, festgelegt in der Studienordnung, dort stehen auch die Folgen, sollte sie überschritten werden. ( Infos zu Langzeitstudiengebühren in Thüringen)
Ringvorlesung
Vorlesungsreihe, die von nicht von einem Dozenten, sondern von mehreren Vortragenden gestaltet wird, auch von Praktikern. Meist beleuchten Ringvorlesungen ein Thema interdisziplinär und sind öffentlich.

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S

Schein, Teilnahmeschein
Leistungsnachweis über eine bestimmte Prüfungsleistung im Rahmen einer Veranstaltung
Semester
Die Studienzeit wird in Semestern gemessen. Ein Semester ist sechs Monate lang, das Wintersemester beginnt im Oktober, das Sommersemester im April.
Semesterbeitrag
Ein Geldbetrag, der von jedem Studenten pro Semester bezahlt werden muss, sonst wird man nicht immatrikuliert und darf keine Veranstaltungen einer Hochschule besuchen. Der Geldbetrag kommt dem jeweiligen Studentenwerk und zu einem kleinen Teil der jeweiligen Studierendenvertretung zugute. Das Studentenwerk finanziert damit anteilig Mensen, das Semesterticket und Studentenwohnheime. Teilzeitstudenten zahlen meist nicht den vollen Beitrag. Der Semesterbeitrag ist eine Zwangsabgabe und muss auch dann bezahlt werden, wenn Leistungen wie Mensa oder Semesterticket nicht in Anspruch genommen werden.
Semesterferien
Zu Semesterbeginn ist Vorlesungszeit, zum Ende hin vorlesungsfreie Zeit. Diese Zeit wird auch Semesterferien genannt. Die Semesterferien im Wintersemester beginnen meist Mitte-Ende Februar und dauern bis Anfang-Mitte April. Die Semestersommerferien beginnen meist Mitte-Ende Juli und dauern bis Anfang Oktober.
Semesterticket
Ein Fahrschein für den öffentlichen Nahverkehr am Ort einer Hochschule und darüber hinaus in der näheren Umgebung, Gültigkeit ein Semester. Als Fahrausweis genügt dann der aktuelle Studentenausweis, den man nur nach Zahlung des Semesterbeitrages bekommt.
Seminar
wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft von Studenten unter Anleitung eines Hochschullehrers, eine Form des Hochschulstudiums (neben Übung, Vorlesung u. a.).
Quelle: www.wissen.de
Seniorenkolleg
Seniorenkollegs wie das Veranstaltungsprogramm "Studieren über 50" der FSU Jena oder die "Senioren-akademie Weimar" der Bauhaus-Universität Weimar vermitteln allgemeinbildende Inhalte verschiedener Fachrichtungen für Senioren an, meist sind dies reguläre Vorlesungen, an denen auch die immatrikulierten Studenten teilnehmen. Für Senioren gibt es hierbei keine Zugangsvoraussetzugen, allein der Wille neues zu lernen zählt.
Sommerakademie
summer school


Veranstaltungen in den SommerSemesterferien, die für Studierende anderer Hochschulen offen sind und ohne Prüfungsleistung abgeschlossen werden. Dient meist der Weiterbildung im weitesten Sinne und dem Austausch etwa mit ausländischen Studierenden.
Staatsexamen
Staatliche Abschlussprüfung, die für manche akademischen Abschlüse erforderlich sind, etwa für Juristen oder Mediziner.
Stipendium
Stipendien sind meist finanzielle Unterstützung für finanziell bedürftige Studenten. Eine Übersicht über die größten Organisationen, die Stipendien vergeben, gibt es unter www.br-online.de/wissen-bildung/thema/stipendien/index.xml
Studentenwerk
Alles was in einem Studentenalltag nicht unmittelbar mit der Ausbildung zusammenhängt ist Aufgabe eines Studentenwerkes. Deutschlandweit arbeiten 61 regionale Studentenwerke - zusammengefasst unter dem Dachverband Deutsches Studentenwerk (DSW). (Quelle: www.studentenwerk-erfurt-ilmenau.de)
Studentenwohnheim
Meist von einem Studentenwerk angebotene Unterkunft am Hochschulort, die meist günstiger sind als vergleichbarer Wohnraum, der privat vermietet wird.
Studienart
Die häufigsten Studienarten sind grundständiges Studium, postgraduales Studium, Aufbau-, Ergänzungs- und weiterbildendes Studium.
Studienberatung
Jede Hochschule hat einen oder mehrere Studienfachberater, diese helfen bei der Entscheidung, das richtige Studium zu wählen oder erläutern Zugangsvoraussetzungen etc.
Studienordnung
Regelt die Formalitäten eines Studiums an einer Hochschule/FH. Bestandteil der Studienordnung sind typischerweise die Prüfungsordnung, Ziel des Studiums, Studiendauer etc.
Studierende
Synonym: Studenten. Teilweise wird "Studierende" in Abgrenzung zu "Studenten" gebraucht, wobei "Student sein" eher als passiver Zustand begriffen wird, "Studierender sein" hingegen als arbeitsintensive Beschäftigung.
Studierendenvertretung
Interessenvertretung der Studierenden an einer Hochschule, meist StuRa (Studierendenrat) oder Asta (allgemeiner Studierendenausschuss) genannt. Fachspezifische Studierendenvertretungen sind Fachschaften, die Studierende eines Fachs oder einer Studienrichtung vertreten. Zur Wahrnehmung studentischer Interessen können studentische Vertreter zu Entscheidungsgremien an Hochschulen wie Senat oder Fakultätsrat entsandt werden.
Studium Generale
Allgemein bildende Vorlesungen als Ergänzung zum Fachstudium, häufig öffentlich. Wird z. B. an der FSU Jena angeboten.
SWS - Semesterwochenstunden
Eine SWS ist die Zeit, die die Studierenden aufbringen, um eine wöchentlich einstündig angebotene Lehrveranstaltung in einem Semester zu besuchen. Es handelt sich hier im Wesentlichen um die Kontaktzeit der Lehrveranstaltung. In den Studien- und Prüfungsordnungen erfolgt eine Angabe, wie viele SWS ein Studium bis zu seinem Abschluss mindestens umfassen muss. Die Anzahl der SWS gibt allerdings keine Auskunft über den Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung sowie Selbststudium zur Lehrveranstaltung, der je nach Studiengang und Lehrveranstaltung unterschiedlich sein kann. (Quelle: Glossar der TU Ilmenau) Beispiel für die Berechnung des durchschnittlichen Arbeitsaufwandes (Workload) für 1 SWS:
Eine Unterrichtsstunde (45 Minuten) pro Woche plus 45 Minuten für Vor- und Nachbereitung bedeutet bei 15 Unterrichtswochen ca. 22,5 Zeitstunden Arbeitsaufwand pro Semester.

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T

Teilzeitstudium
Ein Teilzeitstudium kann in Abhängigkeit von konkreten Gegebenheiten (Arbeitsort, Studienort, Zeitbudget) auch berufsbegleitend absolviert werden. Der Zeitaufwand für ein Teilzeitstudium variiert von Hochschule zu Hochschule.
Thüringer Hochschulgesetz
Regelt Stellung, Aufgaben, Aufbau und Organisation der Hochschulen. Jedes Bundesland hat ein eigenes Hochschulgesetz.
Quelle: www.thueringen.de/de/tkm/wissenschaft/thhsg/content.html

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U

Übung
Lehrveranstaltung, bei der bestimmte Fertigkeiten eingeübt und ausprobiert werden.
Universität
Universitäten sind meist öffentlich-rechtliche Körperschaften und dienen Forschung und Lehre mit besonderem Augenmerk auf der Forschung. Nur an Universitäten können alle akademischen Grade erreicht werden.
Veranstaltung
Der Oberbegriff für alle Lehrveranstaltungen an einer Hochschule. Hierunter fallen Vorlesungen, Seminare, Kolloquien, Ringvorlesungen, Experimente, Simulationen, etc.

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V

Volkshochschule (VHS)
Meist kommunale Einrichtung der Erwachsenenbildung. Volkshochschulen bieten verschiedenste Weiterbildungskurse ohne Zugangsvoraussetzung und meist ohne Abschluss an.
Vollzeitstudium
s. Direktstudium
Vorlesung
Veranstaltung an einer Hochschule, der Dozent vermittelt die Inhalte in Vortragsform oder als Präsentation. Häufig sind Vorlesungen Pflichtveranstaltungen und daher gut besucht.
Vorlesungsverzeichnis
Hier finden sich alle Veranstaltungen aller Fachbereiche eines Semesters an einer Hochschule mit allen notwendigen Informationen. Ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis bietet darüber hinaus inhaltliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen. Vorlesungsverzeichnisse gibt es in Buch- oder Broschürenform zu kaufen oder im Internet zum Herunterladen.

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W

Wartesemester
Bei einem zulassungsbeschränkten Studiengang mit Numerus Clausus kann man mit Wartesemestern doch noch den vorgegebenen Abitursnotendurchschnitt erreichen. Meist gilt: 1 Wartesemester = 0,1 besser im Notendurchschnitt. Bei einem Abitursnotendurchschnitt von 2,0 hat man also bei 3 Wartesemestern einen Durchschnitt von 1,7. Wartesemester können sein: Die Zeit beim Wehr- oder Zivildienst, während einer Berufsausbildung oder Berufstätigkeit oder während eines früheren Studiums. Ein Wartesemester entspricht 6 Monaten, eine zweijährige Berufsausbildung entspricht also 4 Wartesemestern. Die genauen Modalitäten des Auswahlverfahrens stehen in der jeweiligen Studienordnung.
Weiterbildung
Alle Bildungsmaßnahmen, gleich welchen Inhalts (weiterbildende Studien, weiterbildende Kurse, etc.), die nach Studium und Ausbildung im Beruf, berufsbegleitend, bei Unterbrechung der Berufstätigkeit, im Rentenalter oder postgradual ergriffen werden.
Quelle: www.step-on.de
Workload
Synonym: Arbeitsaufwand, Arbeitspensum, durchschnittliche Bearbeitungszeit
Unter dem Begriff Workload versteht man die gesamte Zeit, die von den Studierenden im Mittel aufgebracht werden muss, um die definierten Lernziele (Learning Outcomes) zu erreichen, wobei sich hinter den Lernzielen konkret festgelegte zu erwerbende Kompetenzen (in Abhängigkeit vom Berufsprofil) verbergen. Sie berücksichtigt also nicht nur die Kontaktzeiten der Lehrveranstaltungen, sondern auch Zeiten der Vor- und Nachbereitung, der Prüfungsvorbereitung sowie für das Selbststudium und die Anfertigung von Haus- und Projektarbeiten und Belegen. (Quelle: Glossar der TU Ilmenau)

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Z

Zertifikat, Zertifizierung
Als Zertifizierung bezeichnet man Verfahren, mit deren Hilfe die Einhaltung bestimmter Standards - etwa Bildungsstandards - geprüft und nachgewiesen werden können. Zertifikate geben somit Auskunft über die ordnungsgemäße Vermittlung und Erfassung von Wissen.
Zugangsvoraussetzungen
Zugangsvoraussetzungen für ein Studium können die allgemeine Hochschulreife, ein Numerus Clausus oder eine Eignungsprüfung sein. Die genauen Voraussetzungen variieren von Hochschule zu Hochschule und von Fach zu Fach.
Zweiter Bildungsweg
Eine Möglichkeit der Erlangung des Abiturs besteht für Erwachsene im Besuch einer Schule des Zweiten Bildungswegs: Abendgymnasien und Kollegs sind Schulen des Zweiten Bildungswegs. An einigen Standorten bieten auch Volkshochschulen in Abendkursen entsprechende Angebote.
Quelle: www.net-lexikon.de (Dezember 2004)
Zweithörer
Zweithörer sind bereits an einer Hochschule immatrikuliert und besuchen als Zweithörer auch Veranstaltungen einer weiteren Hochschule.



letzte Aktualisierung: 13.03.2006


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