Nach einem kurzen Überblick über die Friedrich-Schiller-Universität unterbreitete er den insgesamt 530 Thüringer Fernstudieren den, die das Studienzentrum Erfurt betreut, differenzierte Angebote zur Nutzung der Infrastruktur der FSU in Jena und Erfurt.
Als Gast von der FernUniversität Hagen zeichnete Herr Hölle-Kölling, Stellvertreter des Dezernenten für Studentische und Akademische Angelegenheiten, ein anschauliches Bild von der FernUniversität und ihrer Entwicklung zur modernen Medienuniversität.
Die FernUniversität ist eine von 15 Universitäten im Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW). Insgesamt verfügt die FernUni über 68 Studienzentren, wobei sie in NRW 25 Studienzentren selbst betreibt und in Niedersachsen ca. 20 Studienzentren angesiedelt sind. Die Studienzentren außerhalb von NRW befinden sich in der Regel in der Trägerschaft der dort ansässigen Hochschulen. In den neuen Bundesländern gibt es ein Studienzentrum pro Bundesland. Das Zentrum für Sachsen-Anhalt befindet sich in Köthen und das für Sachsen in Leipzig. Das Thüringer Studienzentrum in Erfurt ist eine Einrichtung der FSU Jena. Darüber hinaus hat die FernUniversität Studienzentren in /sterreich, der Schweiz, aber auch in St. Petersburg, Smolensk, Riga, Tallin und Budapest.
In den letzten Jahren hat die FernUniversität nach einer Make-or-Buy-Entscheidung eine eigene Lernplattform aufgebaut. Sie entschied sich dabei, nach Aussage von Herrn Hölle-Kölling, die Plattform auf Grund von hohen (und spezifischen) Anforderungen als Open Source selbst zu entwickeln. Die aktuelle Lernplattform wird produktiv mit ca. 25.000 Studierenden im geschützten Bereich genutzt. Für das Jahr 2003/2004 ist eine neue Version geplant, die weitere Funktionalitäten für die Nutzer beinhalten soll.
Herr Dr. Unkroth, der Leiter des Studienzentrums, informierte insbesondere die Erst- und Neueinschreiber darüber, wie sie im Fernstudium betreut werden und gab konkrete Orientierungshilfen für ein erfolgreiches Fernstudium.
In einem nach Interessentengruppen gegliederten Veranstaltungsteil beantworteten die Mentorinnen und Mentoren erste fachliche Fragen, erleichterten ein Kennen lernen der Studierenden untereinander und legten einen Grundstein für effektive Abend- und Wochenendveranstaltungen, in denen sie die Studierenden bei der Aneignung der Lehrinhalte unterstützen werden.
Im weiteren Verlauf der Einführungsveranstaltung nahmen die Studierenden ihr Studienzentrum in Besitz: sie liehen Bücher aus und meldeten sich für ausgewählte Veranstaltungen an.
Programm:
| 09:30 Uhr |
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Begrüßung/Angebote der FSU Jena für FernUni-Studierende (Herr Prorektor Prof. Dr. Steyer)
Die FernUni im Überblick (Herr Hölle-Kölling)
Betreuung im Fernstudium (Herr Dr. Unkroth)
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| 11:00 Uhr |
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Kontaktbörse und Imbiss
Raum 4/5: Wirtschaftswissenschaft/Recht (Frau Dr. von Lojewski)
Raum 1: Kultur- und Sozialwissenschaften (Herr Alexy, Herr Dr. Lorenz)
Raum 3: Mathematik/Informatik/Elektro- und Informationstechnik (Herr Straube, Herr Dr. Unkroth)
Raum 2: Imbiss
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| 12:00 Uhr |
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Individuelle Nutzung des Studienzentrums
In Abstimmung mit Herrn Dr. Unkroth
Räume 10/11: E-Mail, News, ... Videokonferenz, LOGIN (für die FSU Jena)
In Abstimmung mit Herrn Richter
Räume 11/12/13: Präsenzbibliothek der Lehrbriefe, Freihandbibliothek, Kontaktlisten
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Links
Studienzentrum Erfurt
FernUniversität Hagen
Friedrich-Schiller-Universität Jena
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| Prof. Steyer, Prorektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena |
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| Herr Hölle-Kölling, Stellvertreter des Dezernenten für Studentische und Akademische Angelegenheiten, FernUniversität Hagen |
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| Dr. Unkroth, Leiter des Studienzentrums Erfurt |
